Claus Preisinger im Burgenland

Hier in Gols, vom Balkon seiner prämierten Kellerarchitektur (erbaut 2009) aus,  kann Claus auf seine 19ha rund um den Neusiedler Sees gelegenen Reben blicken. MIt 90% roten und 10% weißen Trauben hat er das pannobile Grenzland zu Ungarn bestückt. Gefühl, Instinkt, Nase, Mund und Bauch so beschreibt er seine Entscheidungsfindung auf dem Weg zum eigenen Elixier.

Seit 2002 ist er biodynamisch und ganz viel weiße Spannung zeigt schon sein KalkundKiesel weiß 2015 (Cuvée aus Weissburgunder, Muscat, Grüner Veltliner und Chardonnay).

Einzigartig und nicht jedermanns Sache ist der Puszta Libre, der aus 90% Zweifelt und St. Laurent besteht. KalkundKiesel rot wiederum, ist mit Blaufränkisch und gemischten Roten sehr harmonisch. Den Vogel schießt aber sein Pinot Noir 2015 ab, da er hier mit dem ganzen Reben gearbeitet hat und diese fragile Diva einen eigenen speziellen Preisinger verleiht. Bravo!!

 

Sein Star ist der Paradigma, der aus den besten Flächen mit Blaufränkisch und Merlot verschnitten wird. Selektive Lese, Spontane Vergärung und lange Mazeration sowie noch 18 Monate Reifung im Eichenfass erfordern aber viel Geduld....

 

Alles was er macht ist naturnahe - nach Rudolf Steiner - von der Begrünung, über Humusaufbau bis zur homöopatischen Pflanzenpflege. Ein sensibler Umgang mit seiner Umwelt ist für ihn selbstverständlich und man schmeckts!

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Kommentare: 1
  • #1

    Leonardo (Montag, 27 Februar 2017 14:53)

    Die Aussicht auf dem Foto zeigt, warum der Paradigma so eine Unbeschwertheit hat. Obwohl das Surfbrett stilistisch nicht ganz passt, aber das kann ich verzeihen ;) Der Pinot Noir klingt verlockend, aber ich muss mich zurückhalten.

    Liebe Grüße, Leonardo