Weinlese im Taubertal mit Stephan Krämer

Stephan Krämer ist Ökobauer durch und durch. Er bewirtschaftet etwa 70 ha ökologisch zertifizierte Landwirtschaft, wo er Feldfrüchte und Getreide erntet. Zusätzlich gehören zu seinem Betrieb etwa  4 ha Weinanbau im Taubertal (Tauberzell und Röttinger Feuerstein), wo er dank seiner Agrarkenntnisse aus der Bodenbearbeitung auch ein Fingerspitzengefühl für die Reben zeigt.

 

Die angebauten Rebsorten reichen vom Müller-Thurgau über Riesling und Silvaner bis zur pilzresistente Sorte Johanniter und einem weißgekelterten Pinot Meunier.  Alle Weine sind im Stahltank und vermehrt im Holzfass mit langen Maischestandzeiten bis zu 5 Monaten ausgebaut, was den Weinen ein präzieses ausdrucksvolles Mundgefühl verleiht.  Für einen Ökowinzer ist selbstverständlich, daß keine Mittel zur Weinschönung oder Klärung einsetzt werden und nur extrem wenig Schwefel  zur Stabilisierung gebraucht wird. Nur so behalten die Weine auch ihren eigenen Krämer-Charakter.

Aufgrund der klimatischen Kapriolen in diesem Frühjahr mit Frösten ist der Ertrag bei allen Rebsorten schon deutlich geringer als in 2016, doch der Silvaner beweist sich als sehr wetterresistent.

 

Wie hier in der Steillage im Röttinger Feuerstein gedeiht er bestens auf dem Muschelkalk und zeigt seine 90 Grad Oechsle.

 

Die Lese vollzog sich hier in 2 Schritten, denn erst nach der Schönlese der besten Trauben in eigenen kleinen Behältern, wurde in einem 2.Durchgang der Rest geerntet. Hierdurch wird verhindert, daß zuviel Druck wertvollen Rebensaft schon vorher austreten läßt.

 

Gute Verpflegung von Frau Simone, ein harmonischer Ablauf und ein herrlicher Sonnenschein hat uns bei der schönen Weinlese begleitet und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen.

 

 

Ingo Ehret aus Auggen (Baden)

Beim traditionellen Besuch im Gasthof Alte Post (Müllheim-Neuenburg) sind wir auf diesen kleinen badischen Winzer aufmerksam geworden.

 

Mit gerade mal 0,6 ha hat Ingo Ehret sich seit 2012 ein eigenes Weingut aufgebaut. Hauptberuflich ist er als Winzer in diversen Genossenschaften tätig gewesen. Sein Hauptaugenmwerk gehört den Burgundersorten wie Grauburgunder und Spätburgunder, wobei natürlich der Gutedel in keinem Weingut des Markgräflerlandes fehlen darf.

 

Den Pinot Noir Reserve baut er sehr behutsam mit langer Maischestandzeit in Barriques aus und verhilft den Weinen zu feinen Tanninstrukturen und frischer roter Fruchtnote. Der Wein ist ausdrucksstark und hat eine schöne Tiefe.

Ebenso beeindruckt hat uns der Grauburgunder Reserve, da er sich komplex und mineralisch präsentiert. Er erinnerte uns an Weine aus der Cote de Nuits (Burgund), die dort ebenso diese feine fast salzige Mineralik enthalten. 

 

Ingo Ehret besitzt einen kleinen Weinkeller aus 1848, der mit dicken Bruchsteinmauern einen optimalen Gewölbekeller darstellt und Platz für eine kleine Verkostung bietet.

 

Das Markgräflerland zeigte sich nach den frostigen Frühjahrstagen von seiner schönsten Seite. Wir kommen wieder.

 

Yann Palais Cote Roannaise-Pays d'Urfé

Unterhalb von Ambierle bei Roanne bewirtschaftet Yann Palais auf etwa 5ha unterschiedliche

Rebsorten.

Vom Gewürztraminer über Roussanne (sogar Viognier) bis zum Syrah und der Hauptrebe dem Gamay gibt es eine Auswahl an reinsortigen Weinen und schöne Cuvées. Yann fertigt einfache Weine auf natürliche Weise und bringt so sehr viel Trinkspaß ins Glas.

Hierfür baut er einige Weine spontan und ungefiltert aus, damit seine Weine fruchtbetont bleiben und möglichst wenig Eingriffe des Winzers benötigen.

 

Mich haben insbesondere die Cuvée Syrah und Gamay (la tassée des Anges), der Rosé (und robe de vignes) und der Weißwein " du soleil dans ta vie" sehr gut gefallen.

 

Der nächste Besuch steht für Ende August an und sicher gibt es wieder neue Überraschungen.

Terroir-Riesling von Heymann Löwenstein belebt

Lange hat es gedauert und endlich habe ich es geschafft dieses Ausnahmeweingut zu besuchen. In Winningen bei Koblenz liegen die ersten Steillagen der 14 ha Teroir Heymann-Löwenstein (HL) wie beispielsweise der unten dargestellte Röttgen.

 

Bei Reinhard HL ist Wein ein Kulturgut, welches er mit Poesie, Orgelmusik und bestem Gewissen in seinem Keller erzieht. Ein Rinnsal mit Moselwasser kreuzt den Weinkeller und ein schafweißer Findling lassen Bacchusphantasien aufblühen. Die Eichenfässer blubbern vor Lebendigkeit und bis zu 30 Jahre alte Raritäten schlummern unter dem Schimmelbett. Ja Kontraste sind anzutreffen. 

 

Nach dieser Mystik im Keller findet man im Erdgeschoss funktionale Kreativität von der Anlieferung bis zum Versandraum. 

 

Reinhard präsentiert seine leckeren Rieslinge und bei jedem Schluck inhalliert man lebendiges Terroir.  In zitrongelber Farbe mit knackiger Apfel- und Gelbfrucht sowie eleganter Säure präsentieren sich seine Weine.  Vom klaren blauen Schiefer über den strahligen Kirchberg gehts zum herbwürzigen vielschichtigen Röttgen und enden mit dem kräuterwürzigen komplexen Uhlen Laubach.

Die Schiefermineralik füllt den Mund und wird immer von einem druckvollen Abgang begleitet, welcher den Geist und Körper belebt.

Ab diesem Jahr erweitert er sein Sortiment um einem Pinot Noir, der vom Kollegen Ziereisen verarbeitet wurde. Ganz großes Kino.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Wochenende beim Ökobauern Stephan Kraemer

Hier in Auernhofen, kurz vor dem Taubertal, findet man noch einen richtigen Ökobauern. Neben 70 ha Ackerbau besitzt Stephan Krämer auch 4 ha Weinbau. Dank seines Wissens aus dem Agrarstudium und seiner tiefen Bodenkenntnis, kann er eigenen Humus erstellen und bildet somit die Basis für einen biologisch regenerativen Anbau. Seine Weine sind trocken ausgebaut, präzise und ausdrucksstark, wobei er selbstverständlich auf jegliche Nutzung von Schönungsmittel verzichtet.

 

Uns hat vor allem der Riesling Steillage aus dem Röttinger Feuerstein gefallen, der eine sehr schöne kühle Mineralik zeigt. Ein weiterer Renner war der in Deutschland seltene weiß gekelterte Pinot Meunier (Basisrebe für Champagner), der durch seinen floralen Duft und  Gefälligkeit besticht, was auch jeden sonst reinen Biertrinker überzeugen kann. Sein Sortiment umfaßt aber auch noch Sylvaner, Müller-Thurgau und die pilzresistente Johanniter-

Reben.

Dank Stephan konnte ich erste Erfahrungen im Rebschnitt sammeln, welchen ich aber lieber Profis überlasse, da mit falschem Schnitt 2 Lesejahre beeinflußt werden.

 

Seine Frau Simone hat uns umfassend mit besten Bioerzeugnissen verwöhnt und wir waren rundum zufrieden mit unserem Wochenende am Ökobauernhof.  Wer in der Nähe, was zum Ausspannen mit Kleinkindern und Tieren sucht, fühlt sich hier pudelwohl und ungezwungen.

0 Kommentare

Claus Preisinger im Burgenland

Hier in Gols, vom Balkon seiner prämierten Kellerarchitektur (erbaut 2009) aus,  kann Claus auf seine 19ha rund um den Neusiedler Sees gelegenen Reben blicken. MIt 90% roten und 10% weißen Trauben hat er das pannobile Grenzland zu Ungarn bestückt. Gefühl, Instinkt, Nase, Mund und Bauch so beschreibt er seine Entscheidungsfindung auf dem Weg zum eigenen Elixier.

Seit 2002 ist er biodynamisch und ganz viel weiße Spannung zeigt schon sein KalkundKiesel weiß 2015 (Cuvée aus Weissburgunder, Muscat, Grüner Veltliner und Chardonnay).

Einzigartig und nicht jedermanns Sache ist der Puszta Libre, der aus 90% Zweifelt und St. Laurent besteht. KalkundKiesel rot wiederum, ist mit Blaufränkisch und gemischten Roten sehr harmonisch. Den Vogel schießt aber sein Pinot Noir 2015 ab, da er hier mit dem ganzen Reben gearbeitet hat und diese fragile Diva einen eigenen speziellen Preisinger verleiht. Bravo!!

 

Sein Star ist der Paradigma, der aus den besten Flächen mit Blaufränkisch und Merlot verschnitten wird. Selektive Lese, Spontane Vergärung und lange Mazeration sowie noch 18 Monate Reifung im Eichenfass erfordern aber viel Geduld....

 

Alles was er macht ist naturnahe - nach Rudolf Steiner - von der Begrünung, über Humusaufbau bis zur homöopatischen Pflanzenpflege. Ein sensibler Umgang mit seiner Umwelt ist für ihn selbstverständlich und man schmeckts!

1 Kommentare

Burgund feiert wieder ein Spitzenjahr

Burgund, hier Cote d'Or, 2014 Ankunftsofferte bei Norbert Ehret (vinisud) zeigt wie tief und herausfordernd die Auswahl der klassischen Chardonnay oder Pinot Noirs sein kann. Das Cote-de Nuits steht vereinfacht gesagt für Rote und die etwa doppelt so große Cote de Beaune für Weißweine.

 

Bei dem aktuellen Jahrgang 2014 handelt es sich um einen großen weißen Jahrgang, der durch Frische und kühle Aromatik das Terroir perfekt widerspiegelt.  Domaine Dominique Cornin zeigt dies perfekt im Pouilly-Fuissé "Les Plessys" und im "LesChevrieres".

Über diverse leckere Chardonnays gelangen wir mithilfe eines leckeren Patés in den nördlichen Teil der Goldküste Burgunds. Die Cote de Nuits zeigt dank guter Sommerstrahlen ausbalancierte animierende Frucht und reife Tannine, was im Zusammanspiel mit 12-12,5%  Alk.gehalt  sehr gut zur Geltung kommt.

 

J-C Bachelet und Camille Giroud (Domaine des Croix) stehen für biologischen Weinanbau und letzterer wurde nun auch vom bekannten Roulot engagiert. Sein Beaune 1er Cru "les Cent Vignes" zeigt eine klare Pinot-Fruchtkonzentration mit sehr feinen Tanninen. Nachdem schlechte Ernteerträge mit etwa 6 hl/ha bei den Grand Crus wie Clos Vougeot (50,6 ha!) die Preise extrem in die Höhe getrieben haben, sind o.g. Weine noch absolut erschwinglich. Geschmacklich konnten wir uns von der Ausnahmestellung der Grand Crus (gerade mal 5% der Rebfläche) bei Huedelot-Noellat und C.Giroud überzeugen. Summa summarum eine gelungene Verkostung dieser kleinparzeligen erstklassigen Weinlagen und Dank an Norbert Ehret, der 25 Jahre Burgundererfahrung lehrbuchmäßig vermittelte.

0 Kommentare

Pfalz Gott erhalts und Von Winning zeigts

Die Lagen Ruppertsberg, Deidesheim und Forst sind Garant für Spitzengewächse aus der Pfalz. Das Weingut Dr. Deinhard des Tausendsassa Achim Niederberger (verstorben in 2012) wurde 2007 mit Stephan Attmann besetzt. Zum erfolgreichen Bandenwerber zählten diverse Genussstätten wie Bassermann-Jordan, Reichsrat Buhl, Ketscherhof u.a. in der Deidesheimer Umgebung.  Stephan Attmann studierte mehr schlecht als recht noch 2007 in Mannheim Wirtschaftspädagogie, bevor er sein Weintalent bei Dr. Deinhard zeigen durfte. Gute finanzielle Ausstattung, ein ausgezeichneter Keller- und Außenmeister verhalfen dem bescheidenen aber hungrigen Team,  das Erbe Leopold Von Winnings (seit 1907) wieder mit GROSSEM WEIN zu krönen.

 

Aromatische Weine (auf eigenen 42 ha +20 ha in Pacht) gedeihen in Dichtpflanzungen mit bis zu 9500 Reben/ha und möglichst Südwest-Ausrichtung. Qualität und Tradition basieren auf Attmanns Lehrjahre bei Dr. Heger (Franken),  bei Duband (Burgund Nuits St. Gorges) und Dr. Siemens (Saar). Bescheidenheit und Austausch mit den Eidgenossen helfen dem Weingut zu immer höheren Auszeichnungen. Traditioneller Weinbau ohne Kupfer und Schönung verhelfen das Vulkangestein, bestehend aus rotem und gelben Sandstein, Kiesel, Basalt und tertiärem Kalk zu ausdrucksvollen Rieslingen. Mit 80% Anteil dominiert diese Rebsorte und Sauvignon Blanc sowie die übrigen Burgundersorten sind in der Minderheit, doch nicht weniger interessant. J. Jaillet der Außenbetriebsleiter führt den Erfolg auf folgenden klaren Ablauf der Weinbereitung zurück:

 

1 handgelesene Trauben 2 Selektion des Lesematerials 3 Trauben unter starkem Druck anquetschen 4 spontane Gärung ohne Vorklärung 5 Ausbau auf Vollhefe über ca. 10 Monate ggf. Nachimpfung 6 Abfüllung in 500l Holzfässer 7 lagenreiner Verschnitt und Abfüllung. 

Ergebnis sind ausserordentliche Gewächse mit reduktivem vollvergorenem Charakter mit mineralischer präziser Säurestruktur wie wir sie bei der anstehenden Wanderung erleben durften.  

 

Die Weinbergswanderung führte uns bei 30 Grad, oberhalb des Weinguts in die Deidesheimer Lagen Herrgottsacker und Maushöhle. Dort zeigte Herr Jaillet, wie gesunde und weniger gesunde Stöcke aussehen und machte den finanziellen Aufwand am Beispiel der Großlage Ungeheuer deutlich. Ca. 1/3 ha mußten dort frisch bepflanzt werden, was in Summe mit anderen Lagen zu einem 1 ha mit etwa 35000,--Invest führte, denn um die 6000 Rebstöcke sterben jährlich von den etwa 400000.

mehr lesen 0 Kommentare

Baden meets Burgund- eine Hochburg in Malterdingen beim Huber

Seit über 30 Jahren werden hier im beschaulichen Malterdingen Weinklone aus dem Burgund eingesetzt und der Erfolg und die Authentizität der geschaffenen Pinots zeigt, wie gut hier Bernhard Huber gearbeitet hat. Rein geografisch befinden wir uns etwa 250 km Luftlinie östlicher und 1 Breitengrad nördlicher als Dijon, was klimatisch auf ähnliche Bedingungen bis auf die höhere jährlichen Regenmenge schließen läßt. 

 

In den 80er Jahren fand Bernhard Huber Nachweise über 700 Jahren alten Weinanbau von Spätburgunder in seinem elterlichen Gut. Im Mittelalter wurde er "Malterdinger" genannt und durch Zisterziensermönche aus dem Nachbarort Tennenbach angebaut. Da hier ähnliche Bodenbeschaffenheit wie in den besten Burgunderlagen der Cote de Nuits wie Gevrey-Chambertin herrschten, war dies sein Antrieb ähnlich perfekte Pinot herzustellen und bis zu seinem frühen Tod in 2014 führte er das Weingut erfolgreich zum deutschen Aushängeschild. Seither führen seine Frau Barbara und vor allem sein Sohn Julian die 30 ha feinster Rebflächen in Vaters Sinne weiter. Reicht sein Önologiestudium in Geisenheim und die etwa 2 jährige intensive Einarbeitung nach Bekanntwerden der Krebskrankheit des ehemaligen Burgunderkönigs, um das hohe Niveau dauerhaft weiter zu führen ? Bisher ist er auf dem richtigen Weg und hat auch bereits neue Chardonnays gepflanzt, um das qualitative Streben weiter zu führen.

Das Weingut ist zu 70% mit Pinot, 10% Chardonnay und der Rest Weiß- und Grauburgunder, Auxerrois, Müller-Thurgau und Muskateller bepflanzt. 

 

Die besten Lagen sind der Hecklinger Schlossberg und der Bienenberg. Beide Lagen bestehen aus Muschelkalk mit eisen- und kalkhaltiger Auflage, welche genau diese Diva Spätburgunder liebt. Sie verleihen die frische vielschichtige Würze für diese Leckergetränke. 

 

Bei unserem Besuch im Juli waren die Spätburgunder GGs aus 2013 mit 18-24 monatiger Fasslage schon ausverkauft und wir begnügten uns mit Malterdinger SB und Alte Reben SB, welche mit 20-40 Jahre alten Anlagen, ebenso schöne feine Mineralität mit Brombeer und Kirschnoten zeigen. Auch der Bienenberg Weisser Burgunder hatte es uns mit seinen Zitrusfrucht- und reifem Kernobst angetan. Wir kommen wieder!

0 Kommentare

Rainer Sauers Lump aus Escherndorf

Helga und Rainer Sauer besitzen etwa 14 ha in den besten Steillagen Franken dem Escherndorfer Lump.

In dem 370 Seelendorf in der schönen Mainschleife liegen über 37 ha beste Muschelkalkböden, wo zumeist Silvaner angebaut wird. So auch bei den Sauers, wo er mindestens 60% der Ernte einnimmt und immer mehr Riesling (aktuell 10%) zu Lasten von Müller Thurgau, Kerner und Bacchus dazu kommt.

 

Seit Anfang der 90er sind die Sauers im Weinbau tätig und nachdem ihr Sohn Daniel 2008 das Önologiestudium in Geiselheim beendet hat,  haben sie ihm immer mehr freie Hand im Weinkeller gelassen. 

Der über 2-jährige Umbau hat Vater Rainer zeitlich stark beansprucht und lies seinem Sohn den Freiraum für neue Ideen im Weinkeller. Herausgekommen ist eine moderne Vinothek als Paradebeispiel für Weinarchitektur und der Silvaner hat mit dem Ausbau im Betonei wieder frischen Wind bekommen (näheres hier).

 

Die aktuelle Weißweinkollektion besticht durch klare und vielschichtige Weine.

Der Riesling ist sehr filigran und zeigt feine Zitrusaromen, die sehr schön in der Ersten Lage und natürlich in Perfektion im GG zur Geltung kommen. Das Jahr 2015 war eindeutig eine Rieslingjahr wie Frau Sauer bestätigte und mit 13,-- ist die Erste Lage auch außerordentlich interessant. Aushängeschild bleiben aber die Silvaner, denn hiervon werden auch etwa 4 ha biodynamisch ausgebaut. Je nach Traubenmaterial erfolgt auch die spontane Vergärung.

 

Ein Beispiel hierfür ist auch der AB OVO, welcher eindeutig mineralischer als alle anderen Silvaner auftritt und eine Klasse für sich darstellt. Die richtige Größe bekommen diese Weine erst nach mehreren Jahren Lagerung, dann sind diese gereiften Weine, ausgesprochene Schätze in jeder Weinsammlung.

mehr lesen 0 Kommentare

Schnaitmann ein Zeichen für Württemberg

Heute war ich mal wieder zu Besuch in meiner schwäbischen Heimat und dieses Mal in Fellbach bei Rainer Schnaitmann. Zum Weingut Schnaitmann gehören etwa 20 ha, was doch beträchtlich groß ist, aber auf die Vielzahl an angebauter Rebsorten zurückzuführen ist. Hauptaugenmerk sind mit 26% Spätburgunder, 15% Lemberger und Riesling, aber auch 10%Merlot Sauv. blanc und Trollinger, 7% Cab.-Sauv. sowie Schwarzriesling, Silvaner, Gewürztraminer  sind im breiten Spektrum vorhanden. 

 

Wie gut seine Weine sind und auch vermarktet werden, zeigt schon der moderne und logistisch sehr schön gestaltete Weinkeller und Verkaufsraum. Bei ihm wird nichts gepumpt, sondern die Schwerkraft bringt die Trauben nach schonender Pressung in die Stahltanks oder Halbstückfässer (600l). Bei den Weißweinen wird je nach Rebsorte mit unterschiedlichen Maischekontaktzeiten gearbeitet und mit natürlicher Hefe über 3-12 Monaten vergärt. Die Rotweine werden alle über die traditionelle Maischevergärung und Nutzung der Schwerkraft in die Fässer im Keller der ehemaligen Scheune gebracht.

 

Seit 2013 hat er die Umstellung auf die EU-Ökoverordnung begonnen und stellt seine Reben auf schonende herbizid- und fungizidfreie Wirtschaftsweise um, welche in 2016 abgeschlossen sein wird. Den Mehraufwand und entsprechenden Aufpreis erzeugt hochwertige und individuelle Weine.

Bereits der 2015 Riesling Steinwiege (bedeutet reinsortiger Gutswein und keine Lage) hat kräftige und leicht rauchige Mineralik. Die Lage Schnait wirkt da gefälliger. Ihren Meister finden wir im GG Uhlbacher Götzenberg und Fellbach Lämmler, welche Tiefe und Abgang bieten, aber noch viel Potenzial aufzeigen.

 

Wie begehrt seine Weine sind, wird am bereits ausverkauften Weiß- und Grauburgunder deutlich, wo wegen geringen Mengen nur noch der Cuvée aus beiden als Grau-Weiss vorhanden ist. Ein absoluter Wahnsinn ist der 2015 Iflinger Sauvignon Blanc, aber mit 18,50 auch gut dotiert. Muskateller und Gewürztraminer runden das tolle weiße Bild ab.

mehr lesen 1 Kommentare

Wachauer Ecken und Kanten zeigt Erich Machherndl

Erich gilt mit seinen 44 Jahren als junger Wilder unter den Wachauer Winzern, denn seine Weine müssen ihm gefallen, egal was analytisch stimmt und dafür wird unermüdlich experimentiert. Aus Fehlern lernen und auf sein Bauchgefühl hören, so führt der gelernte Medizintechniker seit 1998 den elterlichen Betrieb. Sein Vater hat ihm alles beigebracht, bevor er ihm die 8ha Weinberge in Wösendorf übergab. 

 

Der Gr. Veltliner Smaragd (ab 12,5% Alk.gehalt) Steinwand auf Maische wird nur gerebelt (keine Ganztraubenpressung) und so schonend angepresst. Dann mehrere Tage auf der Maische belassen, was immer mit Risiken behaftet ist, bevor er in den Stahltank kommt. Damit erzeugt er eine spannendes Aromabild von der leicht bitteren Orange bis zur floralen Blumigkeit (rechtes Glas Trübung mit geschütteltem Hefelager) 

Diese Leidenschaft begeistert uns und die impulsive Ausdrucksweise seiner exakten Beschreibungen fordert unsere volle Konzentration.

 

Sehr schön trocken und exotische Düfte zeigt der Riesling Federspiel Mitz&Mütz. Die Mineralik findet seinen Meister im Smaragd Kollmütz, der nach Zitronentorte und Weinbergpfirsich schmeckt und mit kräftigem Abgang belohnt. Nachdem wir jetzt 8 Gr. Veltliner und 4 Rieslinge verkostet haben, kommen die ersten Rufe nach Abendessen auf. "Eine Weinprobe bei mir dauert so an die 4 Stunden..." ruft Erich und verschwindet im eigenen Keller. Schnell reservieren unsere Wiener Freunde noch einen Tisch beim Hirtzberger.

 

Wir werden mit einem 1985er Rheinriesling Kollmütz überrascht, der noch unglaubliche Säure und Mineralik trotz des Alters aufweist. Neben Langlebigkeit wird uns ein weiteres Credo seiner Arbeit verdeutlicht. die Biodiversität. Er arbeitet ohne Herbizide und Pestizide und so konnten auf  den Gräsern, Sträuchern und Marillenbäumen im Weinberg ca. 100.000 Honigbienen angesiedelt werden.

mehr lesen 0 Kommentare

Zehnthof die Luckerts aus Sulzfeld

Die Luckerts bewirtschaften 17ha Weinberge in Sulzfeld am Main bei Kitzingen. Nach mehreren harten Jahren der Umstellung auf biologischen Anbau ernten sie nun langsam aber sicher ihre Früchte. Ihre Weine werden spontan vergoren und im großen Holzfass ausgebaut. Die Vollblutwinzer geben ihren Weinen die Zeit zum Reifen und verzichten auf jeglichen önologischen Eingriff wie Ascorbinsäure, Enzyme oder Filterung. Minimaler Einsatz von Schwefel läßt die Weine fränkisch trocken mit präziser Muschelkalk-Mineralik erscheinen.

 

Frau Luckert präsentiert die Weine im neuen Verkaufsraum, der farblich passend mit einem Fensterbrett in "Weinberg"-Optik gestaltet ist. Zu Beginn gibt der Silvaner mit dem 2015 Alte Reben und der ersten Lage Sonnenberg den Ton an. Beide zeigen schöne trockene Aromatik mit der Besonderheit beim Sonnenberg, daß eine unterirdische Gelbkalkader zusätzliche Kraft verleiht. Das Große Gewächs 2014 Maustal zeigt noch mehr Druck im Abgang.

 

Nun zu meiner Lieblingsrebe dem Riesling, der nun immer in der Schlegelflasche abgefüllt wird. Schöne Zitrus- und Pfirsichnoten sind im Ortswein zu finden und verstärken den Trinkgenuss in der ersten Lage "Steinriegel" (Natursteinmauer in Terrassenlage) mit diversen Noten von Sommerkräutern. Die bestehende Komplexität wird durch einen noch präziseren Abgang im GG Maustal gesteigert, welcher aus 40 Jahre alten Reben mit gerade mal 35 hl/ha Ertrag gewonnen wird.

So kann Franken schmecken und nach Martin Kössler die Referenz für fränkischen Riesling.

 

Nicht vergessen sollte man den Chardonnay, welcher durch den kargen Kalkboden schlank und sehr animierend wirkt. Das wird sicher nicht unser letzter Besuch sein.


1 Kommentare

Max Müller I aus Volkach

18ha umfaßt dieses erfolgreiche Weingut in Volkach mit einer seit 2008 modern gestalteten Vinothek. Traditionell hoher Weißweinanteil mit über 88% bestimmen das breite Sortiment, wovon der Silvaner mit 38% Rebfläche dominiert. Müller-Thurgau und Riesling folgen mit 18 bzw. 15% vor Weißburgunder und Scheurebe.

 

Rainer Müller baut die Weißweine alle im Stahlfass unter Einsatz von Feinhefe aus, um Aromenvielfalt und Frische  zu erhalten. Genau diese klare und präzise Zitrusnote präsentieren der 2015 Riesling und der 2014 vom Sommeracher Katzenkopf. Eine weitere Steigerung im Rieslingfeeling kommen der "Escherndorfer Lump"-Lage zu Gute. Der Trinkgenuss gipfelt im 2014er Berg, aus der Filetstücklage vom Volkacher Ratsherr. Hier in der bis zu 65% Hangneigung wächst Grosses Franken. Der krönende Abschluss bildet der Silvaner Eigenart, welcher Sohn Christian im Holzfass "gerockt" hat.

0 Kommentare

Naturweine vom Vetter eine neue Silvanererfahrung

Gerade 3 ha in der Nähe von Gambach zählen nun zu Stefan Vetters Besitz. Nach dem Casteller Kirchberg (CK) bei Iphofen baut er seit 2012,  in einer der ältesten Steillagen Frankens dem Gambacher Kalbenstein (GK),  seine Lieblingssorte Sylvaner aus. Alle Weine seiner ca. 10.000 Flaschen sind spontanvergoren und werden mit Verzicht von jeglichem Behandlungsmittel ausgebaut, was bestes Lesegut voraussetzt. 

 

Schon der 2014 Sylvaner Einstiegswein zeigt lange Spannung im Abgang und würzig herbe Noten nach Kräutern. Noch klarer spiegelt der Steinterrassenwein Muschelkalk und Buntsandstein die unverfälschte Fruchtnote des Bodens wider.

 

 

Minimaler Schwefeleinsatz (gerade mal 20mg/l) sind der Garant für eine ganz neue Sylvanererfahrung wie sie ihren Höhepunkt in den Steillagen GKs zu finden sind. Hier wird das Beste aus 50 Jahre alten Reben ohne Schwefelung verarbeitet. Von diesen 12 Monate auf maischevergorenen "Leckergetränken" gibt es nur wenige Flaschen, die eine ganz neue Weinerfahrung in Franken bilden.

 

Nachdem die Familie letzten September Nachwuchs bekommen hat und der Wein die Haupteinnahmequelle ist, versteht sich auch der gehobene Preis für diese Toplagen GKs von 27,-- ab Hof. Die Steillagen liegen keine 10 Minuten vom neuen Wohnhaus entfernt und bilden Basis für eine erfolgsversprechende Zukunft.

 

Wer sich den Weg nach Gambach ersparen will, kann seinen Einstiegssilvaner in Nürnberg in der Naturweinbar www.weinstelle.de verkosten.

0 Kommentare

Rothe mit Amphorenwein

Manfred Rothe bewirtschaftet ca. 10ha auf den Muschelkalkböden in der Mainschleife bei Nordheim und Sommerach. Seit 2002 arbeitet er im Vollerwerb und seine Weinberge werden biologisch nach Bioland angebaut. Sein Weinsortiment ist sehr breit aufgestellt, denn fast alle Rebsorten sind vertreten.

 

Seine Spezialgebiet sind ertragsreduzierte "Grande" Weine von alten Reben (>30J) wie der leckere MüllerThurgau oder Silvaner und deren Spielart als maischevergorener IndiGenius. Dieser prämierte Orange Wein (25,-- ab Hof) zeigt erst langsam seine Fruchtnoten wie Birne und Quitte, die sehr schön mit den Tanninen (12 Mon. Spessarteiche) harmonieren.  

 

Dass seine Leidenschaft auch Rotweine sind, wird am Schwarzriesling und Spätburgunder deutlich. Beide durchlaufen die Handpresse und werden in 500l Fässer ausgebaut. 

 

Absolute Besonderheit bilden die beiden 2013er Kvevri-Weine, welche in den 1200 l Amphoren/Kvevri streng nach 7000 Jahre alter georgischem Vorbild ausgebaut werden. Nur das beste Lesegut vom Silvaner in der einen und Zweigelt in der zweiten Amphore wird mit Schale, Frucht und Kerne über 9 Monate ohne jegliche Veränderung eingelagert.

 

Für den Verkoster stellt der weiße Kvevri eine absolute Herausforderung dar, da dieser Wein kräftige Gerbstoffe und einen weiten Spannungsbogen an Aromen zeigt. Man muss sich auf den Wein einlassen und ihm Zeit geben! Mit 45,-- sind sie bei diesem puristische Experiment dabei.

 

 

0 Kommentare

Östreicher aus Sommerach

Unser erster persönlicher Kontakt war bei der Weinmesse in Nürnberg, wo ich mich in seinen Augustbaum (Silvaner) verliebt hatte. Richard Östreicher war mir sofort sympathisch und seine unkomplizierte Art begeisterte mich. Nun endlich hat es direkt im Weingut geklappt, wo seine Frau mich herzlich empfing. Gerade 4 ha zählen zum Besitz (natürlich sind die Rebreihen im Katzenkopf nicht markiert). Einfach gesagt, stellt er authentische Weine nach traditioneller Art, Handlese und Spontanvergärung, mit burgundischer Inspiration her.

 

Seine Weine haben die nötige Spannung und Mineralität und noch viel viel mehr, die einem sofort beim Riesling (leichte salzige Noten), Silvaner (trockene mineralische Frische) und Weissburgunder (säurebetonte Stahlkraft) in den "Mund" fällt. Die Palette vom Katzenkopf in weiß wird bald vom geplanten Chardonnay ergänzt...(Coche-Dury läßt grüßen).  

Seine eigene Leidenschaft gilt den Roten, wie er mit seinem Aushängeschild dem Spätburgunder No.1 verdeutlicht. Sie zeigen eine unglaubliche Länge im Abgang mit Beeren- und Gewürzaromen und die knapp 1000 Fl. sind sicher bald vergriffen. Kaum einer beherrscht die Diva Spätburgunder so gut zu zelebrieren wie er! Aber auch noch kleinere Mengen an Cuvée (Cab.Sauvignon+Merlot) und deren reinsortige Ausprägung zeigen enormes Potenzial und können mit den französischen Brüdern mithalten. 

 

Was der fränkische Boden so alles preis gibt, wenn sein Winzer das Handwerk beherrscht und im regen Austausch mit dem Burgund sein Wissen ständig erweitert.

 

 

Vielen Dank an Kerstin und Richard für diesen fantastischen Nachmittag bei euch.

0 Kommentare

Rieslinge von Beurer

Das Remstal bei Waiblingen ist geprägt durch seine Weinlandschaft, in der sich Gipskeuper mit Schilfsandstein und ganz oben Kiesel- und Buntsandstein abwechseln.

 

Hier im VDP-Weingut Beurer in Kernen-Stetten i.R. mit 10 ha werden etwa 60% weiß und 40% Rotwein angebaut.  Seit 1997 ist Jochen Beurer aus der Winzergenossenschaft ausgetreten und hat seinen Betrieb ab 2003 auf ökologischen  Ausbau mit Spontanvergärung umgestellt.  Der Mut und Spaß wurde belohnt, denn seine Rieslinge spiegeln durch die typische Hefeflora auch die mineralische Bodencharakteristik wider.  Seine Weine sind seit 2012 Demeter zertifiziert. 

 

Mangels Zeit haben wir nur die Rieslinge verkostet.  Jochen mußte für den Abendevent Musik und Wein vorbereiten. Doch der Freude hat dies nichts angetan, da er uns sein ganzes Repertoire an göttlichen Rieslingen kredenzte. 

Gleich zum Start gab es den frisch auf die Flasche gezogenen Gutswein 2015, der Zitrusfrische und noch etwas Hefeduft von der Lagerung im Stahltank zeigte, aber schon die würzigen Noten zeigte. Darauf folgten die 2014er Ortsweine vom Gipskeuper (feiner Säure und erdig mineralischer Würze) und die beiden Rieslinge vom Kieselsandstein und Schilfsandstein (sehr angenehmer Säure und langem Abgang).

 

Den klaren Höhepunkt der Verkostung bildeten die Erste Lagenweine Stettener Häder 2014 Jungesschwaben und Stettener Pulvermächer Großes Gewächs. Diese beiden Top-Rieslinge überzeugten durch feine vielschichtige Säure und würzige Fruchtnoten mit beachtlicher Länge und Kraft. Sein Motto kontrolliertes Nichtstun, was bei einem Schwaben eher sinnvoller Arbeitseinsatz im Weinberg und dadurch wenig Kellerarbeit bedeutet, bringt herausragende Rieslinge zustande.

 

Ab Weingut beginnen die Preise für den Gutswein mit 8,-- und enden beim GG mit 35,--.  

0 Kommentare

Der neue Fürst heißt Baltes

         Der angehende Spätburgunderstar neben dem Fürst heißt Baltes. Zu Würzburg am Stein und zu Klingenberg am Main wächst in Franken der beste Wein. Seit 2010 hat Benedikt Baltes, gemeinsam mit seinem chinesischen Finanzpartner, die 13ha in seine Obhut genommen und führt mit sicherer Hand die Geschäfte in Churfranken. Neben dem Wissen, was er sich an der Ahr beim bekannten Adeneuer und in mehreren Auslandsstationen angeeignet hat, besitzt er die notwendige Gelassenheit das bekannte Potenzial der Klingenberger Steillagen langfristig auf eine Spätburgunderhochburg zu führen.

 

I     Fast alle Rebstöcke befinden sich in Steillagen aus Buntsandstein, welche die Handlese notwendig macht. Qualitätskriterien sind geringe Erträge von etwa 40-50 hl/ha, lange Maischestandzeiten, Fassreife in heimischer Eiche und traditionelle spontane Vergärung. Derzeit werden zu 65% Spätburgunder und 15% Portugieser und Rest Weißwein angebaut. Mit Stefan Schuster, seinem Verkaufschef, ebenso Absolvent des WSET II- Ass. Sommelierkurses, treffen wir uns im umfunktionierten Verkostungsraum, wo zur Lesezeit die frisch geernteten Trauben zwischengelagert sind.

·    

2r Der 2013er Spätburgunder offeriert schon feine Kirschnoten mit kühlem Nachhall. Mit dem 2012 SB "R" werden die mineralischen und kräuterigen Töne noch intensiver. Gigantisch präsentiert sich diese kühle mineralische Frucht mit starkem Abgang im 2011 er GG Schlossberg, was auch dem Preis von 59,-- gerecht wird. Dass hier nicht der Zufall regiert, sondern akribische harte Arbeit und tägliches auseinandersetzen mit der Natur und deren Herausforderungen, wird mir bei der Lese und anstehenden Kellerarbeit deutlich.