Portugieser:

 

Sein Ursprung liegt in Südosteuropa, wo er auch noch gute Verbreitung entlang der Donau findet und in Deutschland dritt wichtigste Rotweinrebe mit 3200 ha (4% der Rebfläche) nach Spätburgunder und Dornfelder darstellt. Sie wird in der Pfalz, Rheinhessen, an der Ahr und in kleinen Mengen in Franken angebaut.

 

Der Portugieser ist  eine recht unkomplizierte Rebe, da sie früh reift und sehr wachstumskräftig ist und kaum zur Verrieselung neigt. Weniger ambitionierte Winzer bauen den Portugieser säurearm in großen Mengen als Schoppenwein aus und verkaufen ihn als Weißherbst. 

 

Qualitätsorientierte Winzer  an der Ahr oder in Franken hingegen bringen bei ertragsreduziertem Anbau mit langer Maischegärung und Ausbau im Holzfaß, gehaltvolle vollmundige Portugieser in die Flasche. 

 

Die Aromen reichen von Beerenfrüchten wie Himbeere, schwarze Johannisbeere oder Preiselbeere bis zu Pfeffer, Nelke und Holunderblüte.