Sangiovese:

Die wichtigste Rebsorte Italiens und wird vor allem in der Toskana angebaut. Aufgrund ihrer dünnen Traubenschale und späten Reife ist sie anfällig für Fäule. 

 

In guten warmen Jahren bringt Sangiovese mit kräftigen Gerbstoffen, alkoholstarke körperreiche und langlebige Weine hervor.  In kühlen Jahren hingegen erzeugen die sauren und harten Gerbstoffe ein eher trockenes Mundgefühl.

 

Junger Chianti besitzt oft Veilchenduft, wobei sonst kräftige Aromen von Kirschen, Brombeeren, oder Preiselbeeren mit floralen Noten bis hin zu Leder und Nelken gemischt, das Geschmacksbild erweitern. Bekannt ist Sangiovese als Hauptrebe (>80%) im Chianti Classico und im Vino Nobile di Montepulcano mit etwas Canaiolo verschnitten, wobei er im Brunello die Montalcino zu 100% auftaucht. In den Supertoskanern wie Sassicia oder Tignanello wird oft Cabernet Sauvignon oder Cabernet Franc in den übrigen 20% verschnitten.